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 In einem Korrektorat sind häufig mehrere Korrektoren beschäftigt. Natürlich kann ein Korrektor aber auch allein ein Korrektorat führen, wird dann aber weniger vielfältige Aufträge übernehmen können. Bearbeitet werden zum Beispiel Buchprojekte, Veröffentlichungen für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Beiträge zu wissenschaftlichen Werken oder Abschlussarbeiten von Studenten. Dabei wird nicht immer nur eine Korrektur in deutscher Sprache verlangt, es kann auch sein, dass im Korrektorat eine fremdsprachige Korrektur nachgefragt wird. In dem Fall werden die Aufträge in erster Linie an Muttersprachler vergeben. Wenn es sich um die Korrektur von wissenschaftlichen Arbeiten handelt, so ist es von großem Vorteil, wenn der Korrektor mit dem Fachgebiet vertraut ist. Auch wenn keine inhaltliche Korrektur vorgenommen wird, so ist es doch weitaus leichter, einen Fachtext zu korrigieren, wenn die Termini bekannt sind. Andernfalls wird die Korrektur der Rechtschreibung sehr aufwändig, auch wenn im Korrektorat mit einer speziellen Software gearbeitet wird.
Ein Korrektorat kontrolliert Texte von Autoren und Kunden aller Art. Diese Texte erhalten die Freiberufler auf Datenträgern, online oder ausgedruckt auf Papier als so genannte Korrekturfahnen. Sie lesen und prüfen die Texte hinsichtlich Orthografie, Grammatik und Interpunktion. In der Medienlandschaft ist eine Annonce (frz. Ankündigung) eine Anzeige in einer Zeitung oder Zeitschrift, aber auch im Internet als Online-Werbung. Sie wird auch als Inserat oder Kleinanzeige bezeichnet.
Eine Annonce bestellt jemand bei einem Printmedium, um z. B. etwas:
mitzuteilen
anzukündigen
zu verkaufen
zu suchen
Für den Inhalt ist jeweils der Besteller dieser Annoncen verantwortlich, da sie nicht in den redaktionellen Teil eines Printmediums fallen. Sie werden meist in einem eigenen Anzeigenteil abgedruckt. Die Redaktion kann eine Veröffentlichung ablehnen, wenn der Text gesetzeswidrig ist oder den eigenen Regeln zur Veröffentlichung widerspricht (z.B. Waffen, Erotik etc). Zu bezahlen sind sie auch vom Besteller. Annoncen machen in der Regel einen großen Teil der Gesamtfinanzierung einer Zeitung aus.
Es gibt auch eigene Anzeigenzeitungen, die sich nur aus dem Verkauf der Zeitung und gewerblichen Anzeigen finanzieren. Private Anzeigen sind kostenlos. Diese Zeitungen heißen in Deutschland Offertenblätter.
Um als Leser eine bessere Übersicht in einem Inseratenteil einer Zeitung zu haben, werden die Inserate meist thematisch zusammengefasst, wie Immobilien, Arbeitsplatzsuche, Kraftfahrzeug-An- und Verkauf. Die Inserate gibt es als normale Textzeilen oder als grafisch gestaltete Layouts.
Unternehmen sind zunehmend interessiert an der Messung der Erfolges einer Werbekampagne. Dazu dient eine mehr oder weniger ausgefeilte, meist jedoch quantitative, Werbeerfolgskontrolle.
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