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 In einem Korrektorat sind häufig mehrere Korrektoren beschäftigt. Natürlich kann ein Korrektor aber auch allein ein Korrektorat führen, wird dann aber weniger vielfältige Aufträge übernehmen können. Bearbeitet werden zum Beispiel Buchprojekte, Veröffentlichungen für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Beiträge zu wissenschaftlichen Werken oder Abschlussarbeiten von Studenten. Dabei wird nicht immer nur eine Korrektur in deutscher Sprache verlangt, es kann auch sein, dass im Korrektorat eine fremdsprachige Korrektur nachgefragt wird. In dem Fall werden die Aufträge in erster Linie an Muttersprachler vergeben. Wenn es sich um die Korrektur von wissenschaftlichen Arbeiten handelt, so ist es von großem Vorteil, wenn der Korrektor mit dem Fachgebiet vertraut ist. Auch wenn keine inhaltliche Korrektur vorgenommen wird, so ist es doch weitaus leichter, einen Fachtext zu korrigieren, wenn die Termini bekannt sind. Andernfalls wird die Korrektur der Rechtschreibung sehr aufwändig, auch wenn im Korrektorat mit einer speziellen Software gearbeitet wird.
Ein Korrektorat kontrolliert Texte von Autoren und Kunden aller Art. Diese Texte erhalten die Freiberufler auf Datenträgern, online oder ausgedruckt auf Papier als so genannte Korrekturfahnen. Sie lesen und prüfen die Texte hinsichtlich Orthografie, Grammatik und Interpunktion. Ein Bewerbungsschreiben ist Werbung in eigener Sache. Ihr Chef in spe kennt Sie nicht. Das Erste, was er in der Regel von Ihnen zu sehen bekommt, ist Ihre Mappe. Sie vermittelt ihm einen Eindruck von Ihrer Arbeitsweise und Ihrer Persönlichkeit. Die banal klingende Grundregel, die sich aber immer noch nicht bis zu jedem herumgesprochen hat: Neben dem Inhalt kommt es bei den Bewerbungsunterlagen auch auf die äußere Form an! Rechtschreibfehler, Eselsohren, Kaffeeflecken, fehlende Unterlagen oder eine „Lose-Blatt-Sammlung“ sind nicht dazu geeignet, positiv aufzufallen und den Personalverantwortlichen zum Weiterlesen zu bewegen.
Das traditionelle Muster einer schriftlichen Bewerbung – Anschreiben, Foto rechts oben, Lebenslauf, Zeugnisse usw. – muss heute nicht immer stur befolgt werden. In kreativen Berufen sind witzige Layout-Einfälle, alternativ gestaltete Lebensläufe oder Anschreiben durchaus gefragt. Doch Vorsicht: Für unterschiedliche Berufe gelten unterschiedliche Spielregeln. Was in der Werbebranche ankommt, wird bei den Personalchefs einer Bank oder Versicherung Stirnrunzeln hervorrufen.
Viele Bewerbungen werden aufgrund formaler Fehler aussortiert, noch ehe die Unterlagen gelesen und inhaltlich analysiert sind.
Wussten Sie, dass es im Schnitt tatsächlich nur 30 oder 40 Sekunden sind, die sie von einer zweiten Runde trennen? 30 oder 40 alles entscheidende Sekunden.
Wenn Sie also die Bewerbungsmappe zusammenstellen, achten sie darauf, dass Sie folgendes vermeiden:
- Lose Blattsammlungen:
Die Gefahr, dass wichtige Dokumente verloren gehen, ist groß.
- Aufwändige Bewerbungsmappen:
Eine einfache Klemm-Mappe tut es auch. Aufwändige Mappen sind nicht nur teuer, sie sind auch recht unpraktisch. Der Leser ist ständig am Auf- und Zuschlagen, Umdrehen und Suchen.
- Aufdringliche Farben Ihrer Mappe:
Wählen Sie neutrale Farben. Unternehmen wie Banken bevorzugen immer noch die unauffällige Mappe in Blau. Vermeiden Sie Farben wie Rot, Braun oder auch Schwarz.
- Klarsichthüllen:
Früher war es üblich, jedes Blatt in eine separate Klarsichthülle zu stecken. Schon allein aus Umweltschutzgründen sollten Sie darauf verzichten.
- Das Anschreiben abzuheften:
Legen Sie das Anschreiben lose oben auf.
- Bewerbungsmappen mehrfach zu verwenden:
Mehrfach verwendeten Mappen sieht man es meist an. Sie sind abgegriffen, geknickt, manchmal schmutzig und unansehnlich.
- Ihrer Bewerbungsmappe “Gewicht” zu verleihen:
Weniger ist mehr. Es ist nicht nur entmutigend für den Leser, wenn er ein “Buch” vor sich liegen hat, es ist auch überflüssig. Legen Sie nur die Dokumente bei, die für die ausgeschriebene Position absolut notwendig sind. Weisen Sie darauf hin, dass Sie auf Wunsch weitere Unterlagen nachreichen können.
- Mit Informationen zu geizen:
Zu wenig ist auch nicht richtig. Aussagekräftig sollten Ihre Unterlagen schon sein. Wenn der Empfänger allerdings nur zwei Seiten in Händen hält, geht er davon aus, dass die Unterlagen unvollständig sind, und sortiert sie aus.
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