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 In einem Korrektorat sind häufig mehrere Korrektoren beschäftigt. Natürlich kann ein Korrektor aber auch allein ein Korrektorat führen, wird dann aber weniger vielfältige Aufträge übernehmen können. Bearbeitet werden zum Beispiel Buchprojekte, Veröffentlichungen für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Beiträge zu wissenschaftlichen Werken oder Abschlussarbeiten von Studenten. Dabei wird nicht immer nur eine Korrektur in deutscher Sprache verlangt, es kann auch sein, dass im Korrektorat eine fremdsprachige Korrektur nachgefragt wird. In dem Fall werden die Aufträge in erster Linie an Muttersprachler vergeben. Wenn es sich um die Korrektur von wissenschaftlichen Arbeiten handelt, so ist es von großem Vorteil, wenn der Korrektor mit dem Fachgebiet vertraut ist. Auch wenn keine inhaltliche Korrektur vorgenommen wird, so ist es doch weitaus leichter, einen Fachtext zu korrigieren, wenn die Termini bekannt sind. Andernfalls wird die Korrektur der Rechtschreibung sehr aufwändig, auch wenn im Korrektorat mit einer speziellen Software gearbeitet wird.
Ein Korrektorat kontrolliert Texte von Autoren und Kunden aller Art. Diese Texte erhalten die Freiberufler auf Datenträgern, online oder ausgedruckt auf Papier als so genannte Korrekturfahnen. Sie lesen und prüfen die Texte hinsichtlich Orthografie, Grammatik und Interpunktion. Buch
fiktionale Bücher:
Roman
Kinderbuch
Bilderbuch
Gedichtband
Liederbuch
nonfiktionale Bücher, Sachbücher:
Fachbuch
Lehrbuch
Schulbuch
Handbuch
Wörterbuch
Lexikon
Bibliografie
Farbbuch: Schwarzbuch, Weißbuch
Broschur: Buchblock mit verschiedenen Arten des weichen Umschlags, in der Regel fadengeheftet.
E-Book (Elektronisches Buch): in verschiedenen Formaten, elektronisch gespeichert, zum Teil nur auf Bildschirm lesbar, zum Teil druckbar.
Faksimile: originalgetreuer Nachdruck historischer Ausgaben.
Hardcover: Fester Einband. Heute im deutschsprachigen Raum nur noch selten mit Fadenheftung.
Hörbuch: Hier werden die Texte eines schon vorhandenen Buches vom Autor oder (häufiger) einem Erzähler vorgelesen, manchmal auch von mehreren Erzählern in Rollen. Teilweise werden inzwischen auch Hörspiele unter dieser Bezeichnung vertrieben. Hörbücher werden auf Musik-CDs/Musikkassetten bzw. in Computer-Audiodateien verkauft und verbreitet.
Kodex (plural: Kodizes): handgeschriebene Bücher, davon werden einige als schönste Bücher der Menschheitsgeschichte empfunden.
Loseblattsammlung: Einzelne, austauschbare Seiten in einem oder mehreren Ordnern (hier ist nicht die umgangssprachliche Verwendung von Loseblattsammlung gemeint, die kein Buch darstellt).
Miniaturbuch: Sehr kleines Buch.
Paperback: Mit weichem Einband und meistens mit Klebebindung versehen, früher auch Fadenbindung.
Taschenbuch: Kleinformatiges Buch, meistens Paperback, zum Transport geeignet. Verlage suchen nach neuen Einnahmequellen
Auch die Verlage suchen nach neuen Einnahmequellen, um die Werbeeinbußen auszugleichen. Viele Blätter haben Buch-, CD- und DVD-Reihen auf den Markt gebracht. Vorreiter war dabei in Deutschland der Verlag der Süddeutschen Zeitung (SZ). Doch es gibt Zweifel, ob die Zusatzgeschäfte auch längerfristig Umsätze bringen
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