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 Wer in einem Lektorat tätig ist, bekommt es mit den verschiedenen Textsorten und Arten von Veröffentlichungen zu tun. Dabei muss allerdings zwischen einem normalen Lektorat und einem Wissenschaftslektorat unterschieden werden. Im Lektorat werden Texte hinsichtlich der Sprache und des Inhaltes kontrolliert, was zwar in einem Wissenschaftslektorat auch der Fall ist, jedoch werden die Inhalte hier von der wissenschaftlichen Seite betrachtet. Daher werden in einem solchen Lektorat in erster Linie wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen kontrolliert. Kontrolle und Korrektur sind die maßgeblichen Inhalte der Arbeit in einem Lektorat. Hinzu kommt die Betreuung der Autoren, die für einen Verlag tätig sind. Das Lektorat ist entweder einem Verlag angeschlossen oder arbeitet selbstständig. Es werden Glossare und Inhaltsverzeichnisse, Klappentexte und Kurzbiographien zum Autor verfasst. Insofern ist die Tätigkeit in einem Lektorat durchaus auch als kreativ zu bezeichnen. Das Lektorat steht als Vermittler zwischen Autor und Verlag, aber auch zwischen Verlag und Druckerei und ist der Ansprechpartner für viele verschiedene Dinge, die bis zur Veröffentlichung eines Werkes geregelt werden müssen.
Das klassische Berufsbild eines Lektorates beinhaltet eine Vielzahl von Tätigkeiten, die häufig über die reine Arbeit am Text hinausgehen.
Ein freies Lektorat führt so zum Beispiel auch folgende Tätigkeiten aus:
- Buchprojekte entwickeln
- Manuskripte beurteilen
- Autoren und Übersetzer betreuen
- Register erstellen
- Erstellen von Inhaltsverzeichnissen
- Erstellen einer Kurzbiografie des Autors
- Verfassen von Klappentexten
- Auswahl von Bildern, Illustrationen und Grafiken
- Verfassen von Bildunterschriften
Das Jugendsachbuch soll dem jungen Lesen verschiedene Dinge näher bringen. Welche das genau sind, das richtet sich nach dem Inhalt und dem Thema des Werkes. Das Jugendsachbuch ist vom Aufbau her nicht anders, als ein Sachbuch für Erwachsene, lediglich die Inhalte sind anders aufbereitet. Die Sachverhalte sind einfacher erklärt und auf das Lesealter abgestimmt. So wird auch ein Jugendsachbuch ab einem bestimmten Alter empfohlen. Teilweise enthält es Leseanreize, die das Lesen weniger stupide machen und das Thema veranschaulichen. So sind in vielen Jugendsachbüchern weitaus mehr Grafiken, Bilder und Illustrationen zu finden, als in vielen anderen Büchern. Die Bücher sind daher auch aufwändiger in der Produktion. Grafiker oder Illustrator arbeiten mit dem Autor eng zusammen. Das Jugendsachbuch kann als Lexikon herausgebracht werden, es ist aber auch möglich, verschiedene Situationen bildlich darzustellen und diese mit dem zugehörigen Text zu erklären. Aufgegriffen werden Themen des Alltags, mit denen die Jugendlichen auch konfrontiert werden. |