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 Wer in einem Lektorat tätig ist, bekommt es mit den verschiedenen Textsorten und Arten von Veröffentlichungen zu tun. Dabei muss allerdings zwischen einem normalen Lektorat und einem Wissenschaftslektorat unterschieden werden. Im Lektorat werden Texte hinsichtlich der Sprache und des Inhaltes kontrolliert, was zwar in einem Wissenschaftslektorat auch der Fall ist, jedoch werden die Inhalte hier von der wissenschaftlichen Seite betrachtet. Daher werden in einem solchen Lektorat in erster Linie wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen kontrolliert. Kontrolle und Korrektur sind die maßgeblichen Inhalte der Arbeit in einem Lektorat. Hinzu kommt die Betreuung der Autoren, die für einen Verlag tätig sind. Das Lektorat ist entweder einem Verlag angeschlossen oder arbeitet selbstständig. Es werden Glossare und Inhaltsverzeichnisse, Klappentexte und Kurzbiographien zum Autor verfasst. Insofern ist die Tätigkeit in einem Lektorat durchaus auch als kreativ zu bezeichnen. Das Lektorat steht als Vermittler zwischen Autor und Verlag, aber auch zwischen Verlag und Druckerei und ist der Ansprechpartner für viele verschiedene Dinge, die bis zur Veröffentlichung eines Werkes geregelt werden müssen.
Das klassische Berufsbild eines Lektorates beinhaltet eine Vielzahl von Tätigkeiten, die häufig über die reine Arbeit am Text hinausgehen.
Ein freies Lektorat führt so zum Beispiel auch folgende Tätigkeiten aus:
- Buchprojekte entwickeln
- Manuskripte beurteilen
- Autoren und Übersetzer betreuen
- Register erstellen
- Erstellen von Inhaltsverzeichnissen
- Erstellen einer Kurzbiografie des Autors
- Verfassen von Klappentexten
- Auswahl von Bildern, Illustrationen und Grafiken
- Verfassen von Bildunterschriften
Das Kinderbuch richtet sich thematisch speziell an Kinder eines bestimmten Alters. So werden die Kinderbücher in bestimmte Altersgruppen eingeteilt, beispielsweise ab drei bis sechs Jahren. Dies gibt Eltern und Interessenten eine Hilfestellung, für welches Alter das betreffende Kinderbuch geeignet ist. Mit den Kinderbüchern soll der Nachwuchs an das Lesen herangeführt werden und gute Bücher sind ausschlaggebend dafür, wie das zukünftige Leseverhalten des Nachwuchses ausfallen wird. Die Entwicklung und der Wissensdurst sollen mit den Büchern bedacht werden. Gerade bei den Kinderbüchern wird auf die Bebilderung viel Wert gelegt. Das im Text Beschriebene wird so häufig durch Bilder verdeutlicht und es kommt darauf an, dass die Kinder den Inhalt auch allein verstehen können. Wenn sie noch nicht in der Lage sind, selbst zu lesen, so können sie sich auf die Bilder konzentrieren und den Inhalt so erfassen. Daher arbeiten bei Kinderbüchern Autor und Grafiker oder Illustrator in der Regel eng zusammen.
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