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 In einem Korrektorat sind häufig mehrere Korrektoren beschäftigt. Natürlich kann ein Korrektor aber auch allein ein Korrektorat führen, wird dann aber weniger vielfältige Aufträge übernehmen können. Bearbeitet werden zum Beispiel Buchprojekte, Veröffentlichungen für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Beiträge zu wissenschaftlichen Werken oder Abschlussarbeiten von Studenten. Dabei wird nicht immer nur eine Korrektur in deutscher Sprache verlangt, es kann auch sein, dass im Korrektorat eine fremdsprachige Korrektur nachgefragt wird. In dem Fall werden die Aufträge in erster Linie an Muttersprachler vergeben. Wenn es sich um die Korrektur von wissenschaftlichen Arbeiten handelt, so ist es von großem Vorteil, wenn der Korrektor mit dem Fachgebiet vertraut ist. Auch wenn keine inhaltliche Korrektur vorgenommen wird, so ist es doch weitaus leichter, einen Fachtext zu korrigieren, wenn die Termini bekannt sind. Andernfalls wird die Korrektur der Rechtschreibung sehr aufwändig, auch wenn im Korrektorat mit einer speziellen Software gearbeitet wird.
Ein Korrektorat kontrolliert Texte von Autoren und Kunden aller Art. Diese Texte erhalten die Freiberufler auf Datenträgern, online oder ausgedruckt auf Papier als so genannte Korrekturfahnen. Sie lesen und prüfen die Texte hinsichtlich Orthografie, Grammatik und Interpunktion. Wenn jemand eine Reise plant, dann benötigt er einen guten Reiseführer. Schließlich ist es überaus praktisch, von den Erfahrungen und den Informationen zu profitieren, die von dem Autor bereits gemacht und in Buchform zur Verfügung gestellt wurden. Durch den Reiseführer wird einem Interessenten das Ziel näher gebracht, es werden Unternehmungen vor Ort dargestellt, interessante Sehenswürdigkeiten beschrieben sowie über die Anreise zum Urlaubsziel informiert. Ein Land wird in der Regel darüber hinaus noch weiter beschrieben, zum Beispiel in Bezug auf das Klima oder auf seine Geschichte.
Reiseführer können sich auch mit einer bestimmten Art des Reisens beschäftigen, so zum Beispiel mit Aktiv- oder Kulturreisen. Wanderrouten werden ebenso dargestellt, wie die besten Touren für Radfahrer. Auch Übernachtungsmöglichkeiten werden vorgestellt. So wird dem Leser ein umfassender Überblick über den Urlaubsort ermöglicht.
Der Reiseführer soll klein und handlich sein, damit er in jeder Tasche Platz hat und vor Ort unterwegs mit dabei sein kann.
Reiseführer informieren über das Reisegebiet, seine Sehenswürdigkeiten und Angebote für Freizeit und Reise, über Klima und Natur, Land und Leute unter touristischen Gesichtspunkten. Reiseführer geben Hinweise auf mögliche Reiserouten, Reisevorbereitungen und die praktische Organisation der Reise (Unterkunft, Ernährung, Verkehrsverbindungen, Sprache und Verständigung). Für die meisten Reisegebiete (Städte, Inseln und Inselgruppen, Landesteile, Regionen, Länder, Kontinente, Gebirge) gibt es stets mehrere allgemeine Reiseführer. Für einige Reisegebiete gibt es Kunstreiseführer.
Reiseführer sind ganz überwiegend Softcover. Gewicht und Handlichkeit sind hier ein wichtiges Verkaufsargument. Reiseinformationen veralten bekanntlich rasch, deshalb haben einige Verlage einen abgrenzbaren Teil in einem Reisebuch geschaffen, der dann häufiger aktualisiert werden kann.
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