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 Wer in einem Lektorat tätig ist, bekommt es mit den verschiedenen Textsorten und Arten von Veröffentlichungen zu tun. Dabei muss allerdings zwischen einem normalen Lektorat und einem Wissenschaftslektorat unterschieden werden. Im Lektorat werden Texte hinsichtlich der Sprache und des Inhaltes kontrolliert, was zwar in einem Wissenschaftslektorat auch der Fall ist, jedoch werden die Inhalte hier von der wissenschaftlichen Seite betrachtet. Daher werden in einem solchen Lektorat in erster Linie wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen kontrolliert. Kontrolle und Korrektur sind die maßgeblichen Inhalte der Arbeit in einem Lektorat. Hinzu kommt die Betreuung der Autoren, die für einen Verlag tätig sind. Das Lektorat ist entweder einem Verlag angeschlossen oder arbeitet selbstständig. Es werden Glossare und Inhaltsverzeichnisse, Klappentexte und Kurzbiographien zum Autor verfasst. Insofern ist die Tätigkeit in einem Lektorat durchaus auch als kreativ zu bezeichnen. Das Lektorat steht als Vermittler zwischen Autor und Verlag, aber auch zwischen Verlag und Druckerei und ist der Ansprechpartner für viele verschiedene Dinge, die bis zur Veröffentlichung eines Werkes geregelt werden müssen.
Das klassische Berufsbild eines Lektorates beinhaltet eine Vielzahl von Tätigkeiten, die häufig über die reine Arbeit am Text hinausgehen.
Ein freies Lektorat führt so zum Beispiel auch folgende Tätigkeiten aus:
- Buchprojekte entwickeln
- Manuskripte beurteilen
- Autoren und Übersetzer betreuen
- Register erstellen
- Erstellen von Inhaltsverzeichnissen
- Erstellen einer Kurzbiografie des Autors
- Verfassen von Klappentexten
- Auswahl von Bildern, Illustrationen und Grafiken
- Verfassen von Bildunterschriften
Science Fiction
Die Handlung eines Science Fiction Romans liegt fast immer in der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen abenteuerliche Weltraumreisen, Verwicklungen mit Großmächten, Krieg mit Beherrscher fremder Galaxien und Sternenreiche. Häufig gilt das Interesse auch an Supercomputern, riesigen Raumfähren, utopischen Kommunikationstechniken. Verlage kommen mit Science Fiction Romanen jedes Jahr mit mehreren neuen Titeln auf den Buchmarkt.
Der SF-Verein
Jeder Science Fiction Interessierte ist herzlich eingeladen, uns und unser gemeinsames Hobby kennenzulernen und sich in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter spannend und lebhaft auszutauschen. Was der SFCD seinen Mitgliedern bietet, wie man sich engagieren kann und was es alles Neues in der Szene gibt, wird auf diesen Seiten zu lesen sein.
Der Science Fiction Club Deutschland e.V. ist der älteste und mitgliederstärkste SF-Club Deutschlands. Er wurde im Jahre 1955 von Walter Ernsting (alias Clark Darlton) und Julian Parr, Raymond Z. Gallun, Walter Spiegl, Forrest J. Ackerman sowie einigen anderen bekannten Persönlichkeiten gegründet und blickt damit auf eine 50jährige Tradition und wechselhafte Geschichte zurük.
Mittlerweile zählen zu unseren rund 400 Mitgliedern nicht nur etablierte Herausgeber und Autoren wie Wolfgang Jeschke, Herbert W. Franke und Franz Rottensteiner, sondern auch Fans von Kanada bis Australien. In Großbritannien gibt es sogar eine eigene Regionalgruppe.
Hauptziel des Vereins ist die kritische Auseinandersetzung mit Science Fiction, Fantasy, Phantastik und artverwandten Gebieten, besonders im Bereich der Literatur sowie in anderen Medien wie Hörspiel, Film, Theater, Fernsehen, Musik und bildender Kunst. Der Verein will die Informationsvermittlung in diesen Gebieten durch den Zusammenschluss daran interessierter Personen fördern.
Als überregionaler Verein können wir nicht die überaus persönliche Atmosphäre eines lokalen Clubs bieten, jedoch nutzen zahlreiche Mitglieder die Möglichkeit bei unseren Magazinen und anderen Projekten mitzuarbeiten und produzieren jedes Jahr weit über 1000 Seiten an Primär- und Sekundärliteratur. Nicht zuletzt können der Vorstand oder andere aktive Mitglieder Dank ihrer Erfahrungen immer wieder hilfreiche Kontakte herstellen.
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