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 In einem Korrektorat sind häufig mehrere Korrektoren beschäftigt. Natürlich kann ein Korrektor aber auch allein ein Korrektorat führen, wird dann aber weniger vielfältige Aufträge übernehmen können. Bearbeitet werden zum Beispiel Buchprojekte, Veröffentlichungen für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Beiträge zu wissenschaftlichen Werken oder Abschlussarbeiten von Studenten. Dabei wird nicht immer nur eine Korrektur in deutscher Sprache verlangt, es kann auch sein, dass im Korrektorat eine fremdsprachige Korrektur nachgefragt wird. In dem Fall werden die Aufträge in erster Linie an Muttersprachler vergeben. Wenn es sich um die Korrektur von wissenschaftlichen Arbeiten handelt, so ist es von großem Vorteil, wenn der Korrektor mit dem Fachgebiet vertraut ist. Auch wenn keine inhaltliche Korrektur vorgenommen wird, so ist es doch weitaus leichter, einen Fachtext zu korrigieren, wenn die Termini bekannt sind. Andernfalls wird die Korrektur der Rechtschreibung sehr aufwändig, auch wenn im Korrektorat mit einer speziellen Software gearbeitet wird.
Ein Korrektorat kontrolliert Texte von Autoren und Kunden aller Art. Diese Texte erhalten die Freiberufler auf Datenträgern, online oder ausgedruckt auf Papier als so genannte Korrekturfahnen. Sie lesen und prüfen die Texte hinsichtlich Orthografie, Grammatik und Interpunktion. Eine Seminararbeit ist eine kleinere wissenschaftliche Arbeit und dient üblichweise dem Zweck, ein eng begrenztes Thema, das in einem Seminar präsentiert wurde, schriftlich zu fixieren und damit das Schreiben wissenschaftlicher Texte zu üben.
Kriterien wissenschaftlicher Arbeiten
Mit der wissenschaftlichen Arbeit wird der Aufbau neuen Wissens dokumentiert und publiziert. Es sollten daher nur wahre Aussagen getroffen werden. Hypothesen sollten aus den Formulierungen hervorgehen, womöglich wählt man für derartige Aussagen den Konjunktiv oder formuliert den Sachverhalt als persönliche Beobachtung ohne den Anspruch auf Verallgemeinerung. Aus der Kombination mehrerer gleichlautender Erfahrungen verschiedener Autoren kann sich eine Häufung ergeben, die für eine Verallgemeinerung des Phänomens spricht und es wächst neues Wissen heran.
Das neue Wissen des Autors stützt sich auf das bereits erlangte Wissen anderer Autoren. Die Arbeit gewinnt durch das Zitat an Wert, da die Ansichten weniger abwegig erscheinen, wenn sie von anderen geteilt werden. Andererseits zollt man durch das Zitieren aber auch den anderen Autoren seinen Tribut durch Anerkennung.
Die Verpflichtung zur Wahrheit und die deutliche Kennzeichnung von Zitierungen anderer Autoren im eigenen Text sind die Hauptmerkmale einer wissenschaftlichen Arbeit.
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