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 In einem Korrektorat sind häufig mehrere Korrektoren beschäftigt. Natürlich kann ein Korrektor aber auch allein ein Korrektorat führen, wird dann aber weniger vielfältige Aufträge übernehmen können. Bearbeitet werden zum Beispiel Buchprojekte, Veröffentlichungen für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Beiträge zu wissenschaftlichen Werken oder Abschlussarbeiten von Studenten. Dabei wird nicht immer nur eine Korrektur in deutscher Sprache verlangt, es kann auch sein, dass im Korrektorat eine fremdsprachige Korrektur nachgefragt wird. In dem Fall werden die Aufträge in erster Linie an Muttersprachler vergeben. Wenn es sich um die Korrektur von wissenschaftlichen Arbeiten handelt, so ist es von großem Vorteil, wenn der Korrektor mit dem Fachgebiet vertraut ist. Auch wenn keine inhaltliche Korrektur vorgenommen wird, so ist es doch weitaus leichter, einen Fachtext zu korrigieren, wenn die Termini bekannt sind. Andernfalls wird die Korrektur der Rechtschreibung sehr aufwändig, auch wenn im Korrektorat mit einer speziellen Software gearbeitet wird.
Ein Korrektorat kontrolliert Texte von Autoren und Kunden aller Art. Diese Texte erhalten die Freiberufler auf Datenträgern, online oder ausgedruckt auf Papier als so genannte Korrekturfahnen. Sie lesen und prüfen die Texte hinsichtlich Orthografie, Grammatik und Interpunktion. Katalog-Macher aus dem B-to-B treffen sich am Bodensee
Die Macher von technischen Produktkatalogen treffen sich am 23. November 2006 in Lindau am Bodensee erstmals zum "Großen Katalog-Forum 2006". Kernthema des Forums ist, welchen Einfluss die Personalisierung heute und in Zukunft auf die Erstellung von Produktkatalogen im Business-to-Business-Sektor hat. Personalisierung reicht dabei von länder- über rollenspezifische Katalogausgaben bis hin zu personalisierten Produktflyern. Das "Große Katalog-Forum 2006" greift nicht nur Fragestellungen des Marketings auf, sondern befasst sich auch mit den technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten sowie den erforderlichen Prozessen, um personalisierte Produktkommunikation industriell umsetzen zu können.
Technische Dokumentation ist der allgemeine Oberbegriff für die Dokumentation zu einem Produkt. Zumeist wird dabei in erster Linie an die Unterlagen und Dokumente gedacht, die die Herstellerfirma nach außen gibt:
Bedienungsanleitungen
Betriebsanleitungen
Serviceanleitungen
Installationshandbücher
Softwarehandbücher
Online-Hilfen
Der Begriff 'technische Dokumentation' umfasst verschiedene Dokumente mit produktbezogenen Daten und Informationen, die für verschiedene Zwecke verwendet und gespeichert werden. Unter verschiedenen Zwecken ist zu verstehen: Produktdefinition und Produktspezifikation, Konstruktion, Herstellung, Qualitätssicherung, Produkthaftung, Produktdarstellung, Beschreibung von Funktionen und Schnittstellen, bestimmungsgemäße, sichere und korrekte Anwendung, Instandhaltung und Reparatur eines technischen Produkts sowie gefahrlose Entsorgung.
Diese weite Sicht, bei der alle Dokumente, die im Produktlebenszyklus zum Produkt entstehen, als Teil der technischen Dokumentation gesehen werden, ist durchaus berechtigt. Schließlich geht es darum, technisches Know-how und produkt-historische Informationen für nachfolgende Nutzer der Informationen (seien es Entwickler oder Anwender, Patentanwälte oder Staatsanwälte mit Schwerpunkt Produkthaftung) verfügbar zu machen.
Der Schwerpunkt für Dienstleister der technischen Dokumentation liegt jedoch meist bei den Dokumenten, die nach der Produktion der Produkte benötigt werden — von Verkäufern, Systemintegratoren, Installateuren, Bedienern, Servicemitarbeitern, Entsorgungsunternehmen etc. Die Gründe sind einfach:
An die Dokumente werden hohe Anforderungen hinsichtlich Verständlichkeit (bezogen auf die Mitglieder der jeweiligen Zielgruppe), optischer Aufmachung, Einhaltung von Normen/Richtlinien/Gesetzen, sprachlicher Korrektheit etc. gestellt.
Die Dokumente gehen an die Öffentlichkeit, sind also Teil der Außenpräsentation des Herstellers.
Für die Erarbeitung der Dokumente ist nur relativ wenig herstellerspezifisches Wissen und Know-how erforderlich, insbesondere auch keine Unternehmensgeheimnisse. Stattdessen ist viel Erfahrung mit den Werkzeugen und Zielmedien notwendig, was bei Online-Publikation als Hilfesystem (WinHelp, HTMLHelp, JavaHelp oder "einfach" DHTML-Help) besonders augenfällig wird.
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