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Wer in einem Lektorat tätig ist, bekommt es mit den verschiedenen Textsorten und Arten von Veröffentlichungen zu tun.
Dabei muss allerdings zwischen einem normalen Lektorat und einem Wissenschaftslektorat unterschieden werden. Im Lektorat werden Texte hinsichtlich der Sprache und des Inhaltes kontrolliert, was zwar in einem Wissenschaftslektorat auch der Fall ist, jedoch werden die Inhalte hier von der wissenschaftlichen Seite betrachtet. Daher werden in einem solchen Lektorat in erster Linie wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen kontrolliert. Kontrolle und Korrektur sind die maßgeblichen Inhalte der Arbeit in einem Lektorat. Hinzu kommt die Betreuung der Autoren, die für einen Verlag tätig sind. Das Lektorat ist entweder einem Verlag angeschlossen oder arbeitet selbstständig.
Es werden Glossare und Inhaltsverzeichnisse, Klappentexte und Kurzbiographien zum Autor verfasst. Insofern ist die Tätigkeit in einem Lektorat durchaus auch als kreativ zu bezeichnen.
Das Lektorat steht als Vermittler zwischen Autor und Verlag, aber auch zwischen Verlag und Druckerei und ist der Ansprechpartner für viele verschiedene Dinge, die bis zur Veröffentlichung eines Werkes geregelt werden müssen.
Das klassische Berufsbild eines Lektorates beinhaltet eine Vielzahl von Tätigkeiten, die häufig über die reine Arbeit am Text hinausgehen. Ein freies Lektorat führt so zum Beispiel auch folgende Tätigkeiten aus:
- Buchprojekte entwickeln - Manuskripte beurteilen - Autoren und Übersetzer betreuen - Register erstellen - Erstellen von Inhaltsverzeichnissen - Erstellen einer Kurzbiografie des Autors - Verfassen von Klappentexten - Auswahl von Bildern, Illustrationen und Grafiken - Verfassen von Bildunterschriften

Katalog-Macher aus dem B-to-B treffen sich am Bodensee Die Macher von technischen Produktkatalogen treffen sich am 23. November 2006 in Lindau am Bodensee erstmals zum "Großen Katalog-Forum 2006". Kernthema des Forums ist, welchen Einfluss die Personalisierung heute und in Zukunft auf die Erstellung von Produktkatalogen im Business-to-Business-Sektor hat. Personalisierung reicht dabei von länder- über rollenspezifische Katalogausgaben bis hin zu personalisierten Produktflyern. Das "Große Katalog-Forum 2006" greift nicht nur Fragestellungen des Marketings auf, sondern befasst sich auch mit den technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten sowie den erforderlichen Prozessen, um personalisierte Produktkommunikation industriell umsetzen zu können.
Technische Dokumentation ist der allgemeine Oberbegriff für die Dokumentation zu einem Produkt. Zumeist wird dabei in erster Linie an die Unterlagen und Dokumente gedacht, die die Herstellerfirma nach außen gibt:

Bedienungsanleitungen
Betriebsanleitungen
Serviceanleitungen
Installationshandbücher
Softwarehandbücher
Online-Hilfen
Der Begriff 'technische Dokumentation' umfasst verschiedene Dokumente mit produktbezogenen Daten und Informationen, die für verschiedene Zwecke verwendet und gespeichert werden. Unter verschiedenen Zwecken ist zu verstehen: Produktdefinition und Produktspezifikation, Konstruktion, Herstellung, Qualitätssicherung, Produkthaftung, Produktdarstellung, Beschreibung von Funktionen und Schnittstellen, bestimmungsgemäße, sichere und korrekte Anwendung, Instandhaltung und Reparatur eines technischen Produkts sowie gefahrlose Entsorgung.

Diese weite Sicht, bei der alle Dokumente, die im Produktlebenszyklus zum Produkt entstehen, als Teil der technischen Dokumentation gesehen werden, ist durchaus berechtigt. Schließlich geht es darum, technisches Know-how und produkt-historische Informationen für nachfolgende Nutzer der Informationen (seien es Entwickler oder Anwender, Patentanwälte oder Staatsanwälte mit Schwerpunkt Produkthaftung) verfügbar zu machen.

Der Schwerpunkt für Dienstleister der technischen Dokumentation liegt jedoch meist bei den Dokumenten, die nach der Produktion der Produkte benötigt werden — von Verkäufern, Systemintegratoren, Installateuren, Bedienern, Servicemitarbeitern, Entsorgungsunternehmen etc. Die Gründe sind einfach:

An die Dokumente werden hohe Anforderungen hinsichtlich Verständlichkeit (bezogen auf die Mitglieder der jeweiligen Zielgruppe), optischer Aufmachung, Einhaltung von Normen/Richtlinien/Gesetzen, sprachlicher Korrektheit etc. gestellt. Die Dokumente gehen an die Öffentlichkeit, sind also Teil der Außenpräsentation des Herstellers. Für die Erarbeitung der Dokumente ist nur relativ wenig herstellerspezifisches Wissen und Know-how erforderlich, insbesondere auch keine Unternehmensgeheimnisse. Stattdessen ist viel Erfahrung mit den Werkzeugen und Zielmedien notwendig, was bei Online-Publikation als Hilfesystem (WinHelp, HTMLHelp, JavaHelp oder "einfach" DHTML-Help) besonders augenfällig wird.

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