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 In einem Korrektorat sind häufig mehrere Korrektoren beschäftigt. Natürlich kann ein Korrektor aber auch allein ein Korrektorat führen, wird dann aber weniger vielfältige Aufträge übernehmen können. Bearbeitet werden zum Beispiel Buchprojekte, Veröffentlichungen für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Beiträge zu wissenschaftlichen Werken oder Abschlussarbeiten von Studenten. Dabei wird nicht immer nur eine Korrektur in deutscher Sprache verlangt, es kann auch sein, dass im Korrektorat eine fremdsprachige Korrektur nachgefragt wird. In dem Fall werden die Aufträge in erster Linie an Muttersprachler vergeben. Wenn es sich um die Korrektur von wissenschaftlichen Arbeiten handelt, so ist es von großem Vorteil, wenn der Korrektor mit dem Fachgebiet vertraut ist. Auch wenn keine inhaltliche Korrektur vorgenommen wird, so ist es doch weitaus leichter, einen Fachtext zu korrigieren, wenn die Termini bekannt sind. Andernfalls wird die Korrektur der Rechtschreibung sehr aufwändig, auch wenn im Korrektorat mit einer speziellen Software gearbeitet wird.
Ein Korrektorat kontrolliert Texte von Autoren und Kunden aller Art. Diese Texte erhalten die Freiberufler auf Datenträgern, online oder ausgedruckt auf Papier als so genannte Korrekturfahnen. Sie lesen und prüfen die Texte hinsichtlich Orthografie, Grammatik und Interpunktion. Die deutschen Wörterbücher enthalten einsprachige Wörterbücher des Deutschen. Während ein Lexikon über die Eigenschaften der Sachverhalte informiert, die mit den enthaltenen Stichwörtern bezeichnet werden, informiert ein Wörterbuch über die sprachlichen Eigenschaften der behandelten Wörter.
Unsere Empfehlung: Paul, Hermann
Deutsches Wörterbuch
Bedeutungsgeschichte und Aufbau unseres Wortschatzes
10., überarbeitete und erweiterte Auflage von Helmut Henne, Heidrun Kämper und Georg Objartel
2002. XXI, 1243 Seiten. Geb.
EURO 56.- / SFr 92.-.
ISBN 3-484-73057-9
Der neue »Paul« ist das einzige einbändige Wörterbuch des Deutschen, das die Bedeutungen der Wörter historisch entwickelt, literarisch belegt und mit besonderem Augenmerk auch die Literatur nach 1945 einbezieht. Es schlägt damit eine Brücke zum Verständnis älterer Literatur, vor allem der Klassik und Romantik, führt auf Grund seiner historischen Perspektive aber auch zu einer vertieften Reflexion über die Strukturen und Tendenzen unserer Gegenwartssprache. Das Wörterbuch wendet sich insofern besonders auch an Deutschlehrerinnen und -lehrer.
Schwerpunkte der neuen Auflage sind: Erweiterung um wichtige "Fremdwörter— bzw. Internationalismen, Aktualisierung entsprechend den jüngsten Entwicklungen des Wortschatzes, besonders in den Bereichen Wissenschaft und Technik, Medien und öffentlicher Sprachgebrauch, Sprache der "Wende— und der DDR. Völlig neu gefaßt ist der »Wegweiser zum Wortschatz«, ein vorangestelltes Sachregister, das den Wortschatz historisch-systematisch gliedert und didaktisch aufbereitet.
Empfehlung:
Ulrich Schurr
Publishing-Wörterbuch
deutsch - englisch - französisch
Das vorliegende dreisprachige Publishing-Wörterbuch ermöglicht Anwendern, sich in dem doch recht speziellen Fachjargon des grafischen Gewerbes auch in englisch und französisch zurechtzufinden.
Das Wörterbuch versammelt weit über 7.500 der wichtigsten Begriffe aus den Bereichen Druck, Typografie, Gestaltung, Bildverarbeitung, Scannen, Farbmanagement, DTP, Druckvorstufe und angrenzender technischer Disziplinen. Die Übersetzungen werden in allen drei Sprachrichtungen angeboten:
- deutsch - englisch - französisch
- englisch - deutsch - französisch
- französisch - deutsch - englisch.
Ebenfalls in die Wörtersammlung aufgenommen wurden Optionen der für die Medienproduktion wichtigen Programme Adobe Photoshop®, Adobe InDesign®, Adobe Acrobat®, QuarkXPress® und Macromedia FreeHand®.
Bei der Auswahl der Begriffe profitiert der Benutzer des Wörterbuchs von der jahrelangen praktischen Erfahrung des Autors in diesem Umfeld und von dessen Tätigkeiten im englisch- und französischsprachigen Raum. Die englischen und französischen Fachbegriffe wurden außerdem von Muttersprachlern überprüft.
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